Kategorie: Energiespar-Tipps
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6. Juli 2022

Energiespar-Tipps zu Garten und Balkonien

Gartenarbeit? Ab jetzt cooles Training!

Wir haben uns die Gartenarbeit immer leichter gemacht. Viele elektrische oder motorbetriebene Geräte haben uns dabei geholfen. Doch sie fressen Strom und die Benzingeräte stossen Schadstoffe aus. Als Energiesparer tun wir lieber etwas mehr für unsere Gesundheit, indem wir wieder verstärkt selbst zupacken

Die gute Erde

Verwenden Sie natürliche Humus-Erde ohne Torf-Zusatz. Unsere Moore sind stark gefährdet – wenn weniger abgebaut wird, wird das sonst freigelegte CO2 verhindert. Außerdem werden beim Abbau Treibhausgase freigesetzt und es sind lange Transportwege erforderlich. Setzen Sie stattdessen auf torffreie Blumenerde, am besten gekennzeichnet mit dem Umweltsymbol.

Alles Mist

Nutzen Sie selbst hergestellten Kompost als Dünger für Ihren Garten und die Balkon- und Zimmerpflanzen. Verzichten Sie auf Kunstdünger, der in der Herstellung zwei Liter Erdöl für ein Kilo Dünger verbraucht. Natürliche Kompostierung bindet zudem CO2 im Boden, der somit nicht in die Atmosphäre entweichen kann. Kompost sorgt für Belüftung und versorgt Ihre Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen.

Eigener Dünger

Selbst der kleinste Garten wirft Abfälle ab, die Sie kompostieren können. Aus der Küche kommt sicher auch noch einiges dazu. Durch Kompostierung erzeugen Sie einen eigenen, nährstoffreichen Dünger, dazu noch kostenfrei. Ihr Kompostbehälter sollte aus Holz wie Lärche, Kiefer oder Eiche gemacht sein und aus der heimischen Produktion stammen. Das verhindert lange Transporte und trägt zum Klimaschutz bei.

Säen und Pflanzen

Saatgut und Pflanzen für Ihren Garten sollten idealerweise aus regionalem Bio-Anbau stammen. Somit sind Sie sicher vor synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmittel, die nur mit enormen Energieaufwand hergestellt werden, was Sie als Klimaschützer inzwischen ablehnen.

Heimatpflanzen

Pflanzen, die aus Ihrer Region stammen, sind an die Boden- und Klimaverhältnisse gewohnt und somit widerstandsfähiger. Mit diesen Pflanzen haben Sie weniger Probleme, weil sie sich schnell anpassen und für eventuelle Belastungen gewappnet sind. Die Herkunft ist oft eine Bio-Gärtnerei, die Ihnen bekannt ist und Sie vermeiden unnötige Transportwege.

Kunststoffe? Niemals!

Im Garten haben Kunststoff-Materialien nichts zu suchen. So sind z. B. Gartenschnüre und Mulchfolien aus Kunststoff auch nach Jahren noch nicht abbaubar. Gartenzubehör aus biologischem Material ersparen Ihnen dafür das Trennen vor der Kompostierung, reduzieren das Müllaufkommen und schonen das Klima.

Gartengeräte

Geräte, die nur mit Treibstoff laufen wie Rasenmäher, Laubsauger oder Vertikutierer, verursachen Lärm und CO2-Emissionen. Lassen Sie uns zurückkehren zu den umweltfreundlichen Werkzeugen der früheren Jahre: Handspindelmäher, Gartenschere, Handrechen und so weiter. Eine klimafreundliche Alternative für große Rasenflächen sind solarbetriebene Rasenmäher.

Regenwasser

In trockenen Sommern wird Wasser schnell knapp. Sammeln Sie deshalb in der regenreichen Zeit ausreichend Regenwasser. Eine unterirdische Zisterne oder ein großes Fass nehmen einige hundert Liter Wasser auf. Auch in einem Teich kann Regenwasser gesammelt werden. Das restliche Regenwasser lassen Sie versickern. Das tut dem Boden gut und die Sickerbeete mildern große Hitze ab.

Solar im Garten

Gerade im Garten lässt sich durch den Einsatz von solarbetriebenen Geräten ziemlich viel Energie sparen. Teichpumpen und Bewässerungsanlagen nützen die Kraft der Sonne und schützen das Klima. An heißen Sommertagen sind energiesparende Solarduschen eine willkommene Alternative.

In der Nacht

Auch bei Energiesparern muss der Garten nachts nicht in Finsternis gehüllt sein. Installieren Sie solarbetriebene Leuchtplatten oder Außenlampen mit Energiesparlampen und Timern. Das sind keine teuren, dafür aber sparsame Anschaffungen. Falls Sie elektrisches Licht nutzen: Reduzieren Sie die Beleuchtungsdauer auf das Notwendigste. Bewegungsmelder helfen Ihnen, dass nur bei Bedarf das Licht angeht.

Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen ersetzen elektrische Luftbefeuchter. Denn sie erhöhen auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit und binden Staub aus der Luft.

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